Miettipps Gasversorgung 2017-07-19T09:54:41+00:00

Gasversorgung

Die Befüllung handelsüblicher Flaschen ist mittels Euro-Adaptern möglich.

Belgische Flaschen sind mit den deutschen identisch und können an deutsche Regler angeschlossen werden. Ein Flaschentausch ist ebenso möglich wie das Befüllen von Flaschen und Tanks an speziellen Stationen.

Deutsche 5- und 11-kg-Flaschen werden fast auf jedem Campingplatz, der auf deutsche Urlauber eingestellt ist, zum Umtausch angeboten. Die Fa. Kosan Gas As verfügt über Füllstationen für graue Flaschen in Nørresundborg bei Ålborg (Nord-Jütland), in Koge (Sjælland) und außerdem in Neksø (Bornholm).

Auch BP Gas verfügt über eine Anzahl deutscher Flaschen. Nähere Informationen dazu unter der Telefonnummer 0045 89 48 77 00.

In Frankreich werden nur die landesüblichen Gasflaschen getauscht oder wieder befüllt, ausländische Flaschen dagegen nicht. Man kann auf vielen Campingplätzen oder auch an Tankstellen französische Flaschen, meist 13-kg-Flaschen, gegen eine Pfandgebühr von ca. 35,– € ausleihen. Mit einem Adapter aus dem Europa-Set (schon in Deutschland besorgen) kann man dann diese Flaschen an die Gasanlage im Caravan oder Wohnmobil anschließen.

Wichtig: beim Ausleihen einer Flasche bekommt man eine Art Quittung (Bulletin de Consgnation), die man besonders gut aufbewahren sollte, denn ohne diese Quittung bekommt man den Pfand nicht zurück.

Tausch oder Füllstationen findet man meist nur in den größeren Städten: Athen, Thessaloniki, Patras und Monemvassia. Die Mitnahme des Europa-Füllsets wird empfohlen. ADAC-Mitglieder können sich aber auch im Bedarfsfall an die ADAC-Auslands-Notrufstation in Athen, Tel.: (01) 960 12 66 bzw. außerhalb der Öffnungszeiten an den griechischen Partnerclub ELPA, Tel.: 104, wenden.

Diese Stellen werden dann versuchen, eine geeignete Station zum Nachfüllen oder Tauschen zu finden. Auch die meisten Campingplätze können über Gasnachschub informieren. Griechische Flaschen sind im Normalfall kompatibel zu deutschen Reglern. Trotzdem wird auch hier die Mitnahme des Europa-Entnahme-Sets empfohlen.

An Gastankstellen wird gemäß Gesetz Nr. 3054 vom Jahr 2002 aus Sicherheitsgründen nur noch an gasbetriebene Fahrzeuge Gas abgegeben. Hier kann es also auch zu Schwierigkeiten kommen, wenn Wohnmobile ihren festen Gastank auffüllen wollen.

In Großbritannien werden deutsche Flaschen nicht mehr gefüllt. Es ist aber möglich, über zahlreiche Verkaufsstationen der Fa. Calorgas englische 6- und 13-kg-Flaschen zu erwerben, die mit einem Adapter (auch bei Calorgas erhältlich) an deutsche Systeme angeschlossen werden können. Auch in Schottland ist die Fa. Calorgas vertreten. Info: www.calor.co.uk 

Gasflaschen werden nachgefüllt bei Fa. Noel Leaders Shop, Tuam Road, Galway. Weitere Nachfüllmöglichkeiten können über Calor Kosangas, Dublin, Tel. (01) 50 5000, und Cork, Tel. (021) 661269, erfragt werden.

Gasflaschen kann man bei Esso in Reykjavík am Sundahöfn (Kleppsmýrarvegur, nicht weit von Campingplatz) füllen lassen. Auch an einigen „N1“ Tankstellen kann man die bei uns übliche graue Gasflasche tauschen. Auskunft zum Tauschen oder Befüllen der Gasflaschen gibt es auch direkt über einen „N1-Shop“ in Akueyri, Tel.: 461 3444 oder 461 552, E-Mail: aey@n1.is

Die Befüllung der Gastanks muss über Esso angemeldet werden. Die gelben isländischen Flaschen passen mit einem Gummiring, der in den Regleranschluss gelegt wird, an deutsche Systeme.

Bei Esso in Reykjavík gibt es den Gummiring umsonst zur Flasche. Beachten sollte man, dass Gas in Island mehr als 3-mal so teuer wie in Deutschland ist.

Man erhält Gas an speziellen Tausch- oder Abfüllstationen, eine Liste solcher Stationen gibt es allerdings nicht. Normalerweise wissen die einzelnen Campingplätze Adressen oder haben selber eine Tausch- oder Nachfüllstation.

Landesübliche Flaschen werden nur verkauft in den Größen 0,5 kg, 2 kg oder 3 kg, selten findet man auch 5-kg-Flaschen. 11-kg-Flaschen sind nicht üblich. Adapter sind fast immer nötig, sowohl zum Anschließen von italienischen Flaschen an deutsche Regler, als auch zum eventuellen Nachfüllen.

Daher wird die Mitnahme des Europa-Füll- und Entnahme-Sets empfohlen. Die Abgabe von Flüssiggas an Gastankstellen für Campingfahrzeuge mit fest eingebautem Gastank, zur Verwendung zum Heizen, Kochen, etc. ist aus steuerlichen Gründen untersagt.

Flaschen, deren Prüfung nicht älter als fünf Jahre ist, werden in den Niederlassungen des Versorgers INA, zum Teil in Privatbetrieben und auch auf vielen Campingplätzen wieder befüllt. Die Mitnahme des Europa-Füllsets wird empfohlen.

Das Nachfüllen von deutschen Flaschen ist bei vielen Gasfabriken in folgenden Städten möglich: Tiznit, Agadir (Richtung Tafrarroute), Nador, Mohammedia (an der südlichen Ausfallstraße), Sidi Ifni, Safi, Taza (nördlich zum Rif Gebirge, nach der Brücke rechts). Die blauen Flaschen der Fa. Campinggaz sind auch erhältlich.

Niederländische Flaschen entsprechen den deutschen. Befüllen oder Tauschen ist kein Problem.

In der Alpenrepublik werden die gleichen Flaschen wie in Deutschland verwendet, daher ist das Tauschen von leeren Gasflaschen gegen volle kein Problem.

Tausch und Füllung möglich. Die Flaschen entsprechen den deutschen.

An Repsol- oder Cepsa-Tankstellen können portugiesische Flaschen entliehen werden (Verfahren ähnlich wie in Spanien).

Deutsche Flaschen können nur in Ausnahmefällen über einen Adapter befüllt werden. Es besteht jedoch die Möglichkeit, eine Schweizer Flasche mit Druckregler zu mieten. Informationen bei Shell Gas, Tel.: 0041 327 587 555.

Deutsche Gasflaschen und Tanks werden in Slowenien problemlos aufgefüllt, meist wird nicht mal ein Adapter benötigt. Gas erhalten Sie bei Plinarna Ljubljana, Plinarna Maribor, Internia DD Ljubljana in Kozina und OMV Istrabenz DOO in Koper. Auskunft auch bei Campingplätzen.

Seit Mitte Juli 2003 dürfen fest eingebaute Behälter (Gastanks) an Gastankstellen wieder befüllt werden. Deutsche Touristen können mit einer Art Pfandvertrag an Repsol-Tankstellen 6-kg-Gasflaschen und an Cepsa-Tankstellen sogar 12,5-kg-Gasflaschen erhalten. Die Flaschen können später an den Tankstellen gegen Erstattung des Pfandbetrags zurückgegeben werden.

Für Cepsa Tankstellen gibt es im Internet unter der Adresse www.cepsa.es ein Verzeichnis von Stationen, bei denen man die Pfandflaschen erhalten kann: Auf das Bild mit der Tankstelle gehen „qué ofr ecemos“, auf „estaciones de servicio“ und dann nach rechts auf „red de estaciones de sevicio“ klicken. Es erscheint eine neue Seite mit der Karte Spanien/Portugal, entsprechende Provinz anklicken oder eingeben, Liste wird angezeigt.

Zum Anschluss der spanischen Gasflasche wird dann noch ein spanischer Regler (mit Schlauchtülle) und ein Schlauch mit einem Verbindungsstück links/rechts mit Stutzen benötigt. Das bekommt man im Eisenwarenhandel.

Besonders spezialisierte Firmen (z. B. Fa. Repsol) bieten den Kauf einer sogenannten „XPolice“ an. Das heißt, der Gasanschluss der bestehenden Anlage wird so umgebaut, dass spanische Butan-Gasflaschen angeschlossen werden können. Anschließend mietet man eine oder zwei spanische Gasflaschen, mit denen man nun die Gasversorgung im Wohnmobil oder Caravan wieder aufnehmen kann.

Unter der spanischen Telefonnummer 901 100 100 kann man bei der Fa. Repsol (angeblich spricht man auch deutsch, englisch und französisch) den nächstgelegenen Kundendienst erfragen, der einen Techniker schickt. Oder man informiert sich bei der Rezeption am Campingplatz. Es sind ungefähre Gesamtkosten von ca. 70,- € zu erwarten.

Unter folgender Rufnummer erreichen Sie die Repsol-Zentrale in Spanien: Repsol Zentrale Tel.: 0034-901 10 01 00; Repsol Barcelona, Tel.: 0034-934 36 46 79 und Tel.: 0034-932 15 06 54; Cepsa Zentrale: Tel.: 0034-913 37 75 29.

Flaschen und Tanks können wieder befüllt werden. Die größten Lieferanten sind Agip, Bohemia Gas, BP-R, esk, Plyn, Krainpol, Primaplyn Flaga-Plyn.

Verkauf von 2- und 12 kg-Flaschen bei der Fa. Ipragaz. Ein Verzeichnis von Stationen finden Sie unter: www.ipragaz.com.tr/tupgaz-size-en-yakin-bayi.

Adapter sind erforderlich und können an den Stationen mit Schlauch für 20,- € gekauft werden. Es ist möglich zum Ende des Aufenthalts in der Türkei die Flaschen gegen Pfandrückgabe wieder abzugeben.

Flaschen und Tanks können wieder befüllt werden. In Ungarn werden die in Deutschland üblichen grauen Flaschen mit dem gleichen Anschlussgewinde verwendet. Die größten Versorger im Land sind Primagaz, Totalgaz, Shellgas und Mol.

In Norwegen können über das Autogastankstellennetz „LPG Norge“ (ca. 100 Stationen) auch die in Deutschland gebräuchlichen Gasflaschen wieder befüllt werden. Entsprechende Adapter sind vorhanden. Eine PDF-Liste mit Stationen findet man im Internet unter lpgnorge.no zum Download.

Die Fa. AGA bietet den Touristen folgende Lösung an: Der Tourist kann bei einer der rund 800 Zweigstellen von AGA eine norwegische 11-kg-Flasche (ca. 1.200,- NOK inkl. Propanfüllung) kaufen und einen Adapter (ca. 300.- NOK); neuerdings soll es auch möglich sein 5-kg-Flaschen zu erhalten. Am Ende der Reise nimmt jede Zweigstelle von AGA die Flasche zurück und erstattet dafür 400,– NOK. Der Adapter wird nicht zurückgenommen und verbleibt im Eigentum des Touristen. Eine Übersicht der Gashändler (auch für Schweden und Finnland) erhalten Sie bei AGA, www.aga.no, Fax: 0047 2202 7805 oder Statoil Marketing, Fax: 0047 2296 2210. Achtung: Der Tausch der Flaschen in Norwegen ist sehr teuer, ca. 35,– € (11-kg-Flasche).

Auch in diesen Ländern hat die Fa. AGA mehrere Händler-Stationen, bei denen man wie in Norwegen Gasflaschen leihen kann.

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